LMS (Learning Management System) — einfach erklärt
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Ein LMS (Learning Management System) ist eine Software zur Verwaltung, Bereitstellung und Auswertung von Lerninhalten und Lernfortschritten.
Was bedeutet LMS (Learning Management System)?
Der Begriff stammt aus der betrieblichen Weiterbildung, wo LMS Pflichtschulungen, Zertifikate und Reporting für Mitarbeitende abbilden. Creator-Kursplattformen sind im Kern spezialisierte LMS, die zusätzlich Verkauf, Zahlungsabwicklung und Marketing integrieren — der Fokus liegt auf Kundenerlebnis statt Compliance. Wer Kurse an Unternehmen verkaufen will, trifft auf klassische LMS-Anforderungen wie SSO oder SCORM-Export und sollte prüfen, ob die eigene Plattform das unterstützt.
Verwandte Begriffe
- Mitgliederbereich — Ein Mitgliederbereich ist ein passwortgeschützter Bereich, in dem Kunden nach dem Kauf auf Kurse, Downloads oder Community-Inhalte zugreifen.
- SCORM — SCORM ist ein Standardformat für E-Learning-Inhalte, mit dem Kurse zwischen verschiedenen LMS ausgetauscht und Lernfortschritte übertragen werden können.
- SSO (Single Sign-on) — SSO (Single Sign-on) erlaubt Nutzern, sich mit einem einzigen zentralen Login bei mehreren Systemen anzumelden — etwa im Firmenkonto und im Kursbereich.
- Drip-Content — Drip-Content bezeichnet die zeitgesteuerte Freischaltung von Kursinhalten, bei der Lektionen erst nach und nach verfügbar werden.